Förderung der Dermatologie

Zweck der Deutschen Stiftung für Dermatologie ist es, wissenschaftliche Innovationen zum Nutzen der Erforschung und Behandlung von Hautkrankheiten (Hautkrebs, Allergien, Infektionen, Entzündungskrankheiten u.v.m.) zu fördern und voranzubringen.

Die Deutsche Stiftung für Dermatologie schreibt ärztliche Qualifizierungsstellen als Clinician Scientist in der Dermatologie aus. Mit zwei unterschiedlich zugeschnittenen Programmen Clinician Scientist Program und Advanced Clinician Scientist Program will die Stiftung den ärztlich-wissenschaftlichen Nachwuchs in der akademischen Dermatologie durch Vergabe von projektgebundenen Finanzierungen unterstützen.

Advanced Clinician Scientist Program und Clinician Scientist Program

Advanced Clinician Scientist Program 2026/2027
Dr. med. Lea Jessica Albrecht
Universitätsmedizin Essen, Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie

Clinician Scientist Program 2026/2027
Dr. med. Bernadett Kurz
Universitätsklinikum Regensburg, Klinik und Poliklinik für Dermatologie

Dr. med. Lorenzo Homann
Universitäts-Hautklinik Tübingen

Stipendien, Stipendiatinnen und Stipendiaten der vorangehenden Jahren:

Advanced Clinician Scientist 2024-2025:
PD Dr. med. Cindy Franklin
PD Dr. med. Ricardo Niklas Werner

Clinician Scientist 2024/2025:
Dr. med. Glenn Geidel
Dr. med. Zsuzsanna Kurgyis
Dr. med. Vincent Walter

Advanced Clinician Scientist 2022-2023: 
PD Dr. med. Felix Lauffer

Clinician Scientist 2022/2023:
Dr. med. Elias Koch
Dr. med. Miriam Mengoni
Dr. med. Jasper Prüßmann
Dr. med. Kira Süßmuth

Clinician Scientist Stipendium 2019/2020: 
Dr. med. Markus Heppt, Erlangen
Dr. med. Christian Posch, München
Dr. med. Artem Vorobyev, Lübeck
Dr. med. Sebastian Wohlfeil, Mannheim

Clinician Scientist Stipendium 2017/2018: 
Dr. med. Oana-Diana Persa, Köln
Dr. med. Markus Reinholz, München

DSD/ADF-Forschungsstipendium 2016: Priv.-Doz. Dr. med. Georg Stary, MD, Wien
DSD/ADF-Forschungsstipendium 2015: Dr. med. Martin Glatz, Zürich
DSD/ADF-Forschungsstipendium 2014: Dr. med. Luise Erpenbeck, Göttingen
DSD-Forschungsstipendium 2014: Dr. med. Bastian Schilling, Essen
DSD/ADF-Forschungsstipendium 2013: Dr. med. Philipp Eßer, Freiburg

Stipendium zur Förderung der Dermatohistologie

Die Deutsche Stiftung für Dermatologie hat erneut Ausbildungsstipendien (Gastaufenthalt/Training von ca. vier Wochen oder Forschungsprojekte bei/mit Histologie-Expertinnen und -Experten) in Höhe von jeweils 3.000 EUR auf dem Gebiet der Dermatohistologie ausgeschrieben. Die Ausschreibung richtete sich an junge Dermatologinnen und Dermatologen mit besonderem Interesse an der histologischen Diagnostik.

Ausschreibung 2025
Ein Stipendium im Förderzeitraum in 2026 erhalten:

Dr. med. Kristine Mayer 
Technische Universität München
Gastgeber: Universitätshautklinik Mannheim

Dr. med. Schirin Ariane Stephan
Johannes Wesling Klinikum Minden
Gastgeber: Universitätsmedizin Göttingen, Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie

Hanna Wirsching
Universitätsklinikum Augsburg
Gastgeber: Dermpath München

Stipendien zur Förderung medizinischer Doktorarbeiten

Die Deutsche Stiftung für Dermatologie hat erneut Promotionsstipendien im Bereich der Dermatologie ausgeschrieben. Die Stellen sind mit 650 EUR pro Monat dotiert und werden über einen Zeitraum von 12 Monaten vergeben. Fünf Studierende haben die Auswahlkommission mit ihren Exposés zur Doktorarbeit überzeugt und erhalten im Förderzeitraum in 2026 ein Promotionsstipendium.

Ausschreibung 2025
Ein Promotionsstipendium erhalten:

John Anis (Ruhr-Universität Bochum)
Thema: „Prädiktive Relevanz der Stroma-Reaktion in Basalzellkarzinomen: Eine histomorphologische Analyse zur Optimierung der Schnittrandbeurteilung und Reduktion von Nachexzisionen“

Hannah Marie Kalff (Charité Universitätsmedizin Berlin
Thema: “Bispecific T-Cell Engagers (BiTEs) targeting EpCAM in Squamous Cell Carcinoma”

Akshat Kapoor (Universitätsklinikum Heidelberg)
Thema: „Evolution von Immunzellen bei extrakraniellen vs. intrakraniellen Melanomen“

Johanna Papathanassiou (Universitätsklinikum Münster)
Thema: „Stresserhebung bei chronischem Pruritus: Psychometrische Analyse“

Paula Schmitz (Uniklinik RWTH Aachen)
Thema: „Einfluss von verschiedenen Apolipoprotein E Genotypen auf die Immunmodulation in der Entstehung des malignen Melanoms und anderer maligner Erkrankungen“